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Hamburg : Über 2000 Menschen bei Solidaritätsdemo für Kobane

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Weltweit hatten kurdische Organisationen zu Solidaritätskundgebungen für den von den IS-Terrormilizen belagerten türkisch-syrischen Grenzort Kobane aufgerufen. Auch in Hamburg folgten Tausende dem Aufruf.

Hamburg | Mehr als 2000 Menschen haben am Samstag in Hamburg für Solidarität mit der umkämpften Kurdenhochburg Kobane und gegen die IS-Terrormiliz demonstriert. Der Zug startete am Hachmannplatz vor dem Hauptbahnhof und führte durch die Innenstadt. Alles sei friedlich und verlaufe ohne Zwischenfälle, sagte eine Polizeisprecherin.

Die Demonstranten - unter ihnen auch viele Frauen und Kinder - zogen mit vielen Fahnen kurdischer Organisationen, singend und laut pfeifend durch die City. „Kobane ist nicht allein, stoppt IS, stoppt Terror“ und „Für einen Korridor nach Kobane“ stand etwa auf Transparenten. Aber auch Forderungen nach einer Aufhebung des Verbotes der Kurdischen Arbeiterpartei PKK und Kritik an der Haltung der türkischen Regierung waren zu lesen. Die Polizei stand zwar mit einem großen Aufgebot in Bereitschaft, rechnete aber mit einem friedlichen Verlauf.

Vor wenigen Wochen war es nach einer Demonstration gegen den IS in Hamburg zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Kurden und mutmaßlich salafistischen Muslimen gekommen. Die Demonstration sollte mit einer Kundgebung am Türkischen Generalkonsulat beendet werden.

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erstellt am 01.Nov.2014 | 16:22 Uhr

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