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Doppelfolge Freitag und Sonntag : Twitter: Viel Häme für „Tatort“ mit Til Schweiger und Helene Fischer

vom
Aus der Onlineredaktion

Nick Tschiller hat wieder ermittelt. An der Seite einer Killerin - gespielt von Helene Fischer. Das bot der Twittergemeinde reichlich Vorlagen.

shz.de von
erstellt am 02.Jan.2016 | 10:22 Uhr

Hamburg | Am Freitagabend hat Nick Tschiller wieder im Hamburger Tatort ermittelt - und danach viel Spott von Twitter-Nutzern geerntet. In „Der große Schmerz“ spielte Til Schweiger diesmal an der Seite von Helene Fischer als russische Auftragskillerin. Der zweite Teil des Doppeltatortes wird am Sonntag ausgestrahlt. Beide actiongeladene Filme erzählen die Geschichte vom Kampf Nick Tschillers (Schweiger) gegen einen kriminellen Clan in Hamburg. Helene Fischer spielt die Auftragskillerin Leyla - in dunkler Perücke und schießwütig.

Um die erste „Tatort“-Doppelfolge der Geschichte der Serie gab es im Vorfeld viel Aufregung. Nach den Terroranschlägen von Paris verschob die ARD die Sendetermine der Krimis, bei denen es um Terrorangriffe geht. Sie wurde 1. Januar („Der große Schmerz“) ausgetrahlt. Am Sonntag (3. Januar, „Fegefeuer“) geht es um 20.15 Uhr in der ARD weiter. Der dritte Teil der „Tatort“-Trilogie mit dem Titel „Off Duty“ soll nicht im Fernsehen, sondern am 4. Februar im Kino zu sehen sein.

Für die Zuschauer bedeutete das: Sie mussten nicht nur Schweigers Nuscheln ertragen, das man ja schon kennt. Hinzu kam Fischers aufgesetzter russischer Akzent, der für viele offensichtlich zu viel war.

Und überhaupt erntete das Schlagersternchen Fischer reichlich Spott in der Twitter-Gemeinde:

Bei Twitter wird jede Woche der Tatort stetig kommentiert - und wenn Til Schweiger spielt, bekommt der auch in den meisten Fällen sehr viel Kritik ab. Das war am Freitagabend nicht anders.

Die positiven Stimmen sucht man tatsächlich fast vergebens - dieses Beispiel ist relativ alleine.

Man darf also gespannt sein, wie die Einschaltquoten am Sonntag werden. Denn die am Freitag waren trotz aller Kritik okay: Der „Tatort“ mit Schweiger war der Quotensieger des Neujahrstages. 8,24 Millionen Zuschauer sahen am Freitag „Der große Schmerz“, was einem Marktanteil von 18,2 Prozent entsprach.

Was für viele Sender eine Traumquote wäre, ist für den „Tatort“ allerdings nur mittelmäßig: Denn damit blieb Schweiger unter seinen Zuschauerzahlen für die ersten Tschiller-Fälle - der zweite hatte noch 10 Millionen Zuschauer -, sondern auch unter denen, die das Duo aus Christian Ulmen und Nora Tschirner noch am Neujahrstag 2014 erreicht hatten. Das berichtet meedia.de.

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