A1 bei Hamburg : Tunnelsperrung nach Unfall bei Moorfleet

Mehrere Menschen wurden bei dem Unfall verletzt.
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Mehrere Menschen wurden bei dem Unfall verletzt.

Ein Autofahrer verursachte zwei Autobahnunfälle bei Moorfleet. Auch am Tunnel entstand ein Schaden.

shz.de von
05. Januar 2018, 13:45 Uhr

Hamburg-Moorfleet | Bei einem Verkehrsunfall sind am Donnerstagabend auf der Autobahn 1 zwei Autofahrer verletzt worden. Die Autobahn war in Höhe des Tunnels Moorfleet für mehrere Stunden voll gesperrt. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 62-jähriger Autofahrer mit seinem Audi Q7 die A1 in Richtung Norden. In Höhe der Zuführung der A25 (Richtung Geesthacht) fuhr der Audi plötzlich einem Pkw Mercedes von hinten auf. Nach dem Zusammenstoß fuhr der 62-Jährige mit seinem Fahrzeug ohne anzuhalten weiter auf dem rechten Fahrstreifen. Hier wechselte der Audi zunächst auf den Beschleunigungsstreifen vom Zubringer der A25. Kurz danach wechselte der Pkw erneut den Fahrstreifen und fuhr auf den rechten von zwei Fahrstreifen weiter in Richtung Norden.

Im Tunnel Moorfleet stieß der Audi ungebremst auf einen davor fahrenden Lkw Mercedes Actros. Durch den Zusammenstoß schleuderten beide Fahrzeuge im Tunnel und prallten gegen die Tunnelwand. Der 62-Jährige erlitt durch den Verkehrsunfall Prellungen im Bereich des Rückens und Verletzungen an der Hand. Er wurde nach medizinischer Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der 76-jährige Lkw-Fahrer verletzte sich am Knie und wurde ebenfalls nach medizinischer Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der 41-jährige Mercedes-Fahrer blieb unverletzt.

An den Pkw entstand Sachschaden. Die Tunnelwand wurde ebenfalls beschädigt. Dort zerbrachen diverse Kacheln. Die Trägersubstanz blieb ohne Schäden.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und der anschließenden Säuberung der Fahrbahn musste die Autobahn in der Zeit von 19.38 Uhr bis 0.19 Uhr voll gesperrt werden. Durch die Sperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Nach bisherigen Erkenntnissen wird eine Erkrankung des 62-Jährigen als mögliche Ursache für den Unfall vermutet.

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