Anhaltendes Sommerwetter : Trotz erhöhter Nachfrage keine Wasserknappheit in Hamburg

Das Trinkwasser in Deutschland hat laut Umweltbundesamt eine gute bis sehr gute Qualität.
Das Trinkwasser in Hamburg wird trotz der Hitze nicht knapp.

Im Juni war es im Landkreis Stade zwischenzeitlich verboten, den Rasen mit Leitungswasser zu bewässern.

shz.de von
06. Juli 2018, 08:36 Uhr

Hamburg | Hamburgs Einwohner haben im Juni im Durchschnitt zehn Prozent mehr Leitungswasser verbraucht als in den übrigen Monaten. Verbraucher haben deshalb aber keine Wasserknappheit zu befürchten, sagte eine Sprecherin von „Hamburg Wasser“. Die Hansestadt verfüge als Großstadt über einen Verbund aus 17 Wasserwerken mit entsprechend vielen Wasserspeichern, die sich im Notfall untereinander beliefern könnten.

„Es ist kein Problem, wenn die Hamburger bei dem Wetter zweimal am Tag duschen, aber man könnte trotzdem darüber nachdenken, ob man sein Auto bei solchen Temperaturen unbedingt abspritzen muss“, erklärte die Sprecherin des Wasserbetriebs weiter.

Im Juni war es im Landkreis Stade zwischenzeitlich amtlich verboten gewesen, Rasenflächen mit Leitungswasser zu sprengen. Da in der Region aufgrund der Hitze vergleichsweise viel Wasser nachgefragt wurde, seien die Wasserwerke in der Wasseraufbereitung nicht schnell genug nachgekommen. So war zwischenzeitlich kaum Wasser in den Leitungen.

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