Hamburg : Treten, schlagen, spucken: Vier betrunkene Bahnfahrer und die Bundespolizei

Von 1,4 bis 2,9 Promille: Die alkoholisierten Fahrgäste stellten die Beamten am Wochenende vor manche Herausforderung.

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10. März 2019, 18:01 Uhr

Die Hamburger Bundespolizei hatte am Wochenende alle Hände voll zu tun – mit betrunkenen Fahrgästen. Der Erste, ein 39-jähriger Mann, schlief am Freitagmorgen so fest im ICE von Hannover nach Hamburg, dass die Zugbegleiter ihn nicht wach bekamen.

Der Schwarzfahrer konnte nicht selbstständige gehen und wurde von den Bundespolizisten gestützt zum Revier gebracht. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,97 Promille. In einer Zelle bekam er „ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung“, wie die Bundespolizei mitteilte.

1,5 Promille: Schwarzfahrer leistet Widerstand

Ein 22-Jähriger konnte am Freitagabend im IC auf der Fahrt vom Bremen nach Hamburg gegenüber einem Zugbegleiter keinen Fahrschein vorweisen. Als dieser ihn dann aufforderte sich auszuweisen, beleidigte der Schwarzfahrer den DB-Mitarbeiter.

Angeforderte Bundespolizisten nahmen den 22-Jährigen nach Einfahrt des Zuges im Bahnhof in Empfang. Währende der Überprüfung der Personalien beleidigte der Beschuldigte die Beamten auf übelste Weise. Zudem trat und schlug er um sich. Als die Bundespolizisten ihn fesselten, widersetzte er sich mit aller Kraft. Der Atemalkoholtest zeigte 1,54 Promille.

1,4 Promille: Mann attackiert DB-Sicherheitsdienstmitarbeiter

Samstagnacht ging ein 22-Jähriger Fahrgäste in einer S-Bahn im Hauptbahnhof aggressiv an. DB-Sicherheitsdienstmitarbeiter brachten ihn aus dem Zug. Der junge Mann wehrte sich gegen das Bahnpersonal, verpasste einem eine Kopfnuss und flüchtete aus dem Hauptbahnhof.

Bundespolizisten stellten den 22-Jährigen, der trotz Handschellen weiterhin Widerstand leistet und versuchte die Beamten anzuspucken. 1,45 Promille zeigte der Atemalkoholtest bei ihm an.

2,33 Promille: Mann zieht Zugbegleiterin an Haaren

In einem Zug auf der Fahrt von Lübeck nach Hamburg fiel ein 22-Jähriger Samstagnacht einer Zugbegleiterin auf, weil er trotz Verbot rauchte. Als sie ihn darauf hinwies, bedrängte er sie und zog ihr an den Haaren.

Im Hamburger Hauptbahnhof griffen Bundespolizisten ein und nahmen den Mann vorläufig fest. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,33 Promille. Auch der 22-Jährige verbrachte die Nacht in der Ausnüchterungszelle des Bundespolizeireviers.

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