Tierpark Hagenbeck : Totes Elefantenbaby: „Püppi“ hatte einen gebrochenen Kiefer

Der kleine Dickhäuter war kurz nach seiner Geburt von Pflegern tot in seinem Gehege gefunden.

Avatar_shz von
15. September 2017, 16:04 Uhr

Hamburg | Das vor wenigen Tagen im Hamburger Tierpark Hagenbeck gestorbene Elefantenbaby „Püppi“ hatte einen gebrochenen Kiefer. Man habe von außen nichts von dem Bruch sehen können, teilte der Tierpark am Freitag mit. Vermutlich habe „Püppi“, wie das namenlose Kalb von den Pflegern genannt wurde, wegen des gebrochenen Kiefers nicht genug Milch trinken können.

Der Bruch könne durch einen Sturz bei der Geburt oder einen Tritt von Mutter Salvana nach der Geburt entstanden sein, hieß es. „Elefanten treten ihre Neugeborenen leicht, damit sie möglichst schnell aufstehen.“ Neben dem Bruch wurden nach Angaben des Tierparks bei dem Elefantenbaby auch Entzündungen im Darm und Veränderungen an weiteren Organen gefunden. „Püppi“ war am 3. September geboren worden und wenige Tage später gestorben. Salvanas erstes Baby war 2012 tot zur Welt gekommen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen