52-Jähriger verhaftet : Tötungsdelikt in Hamburg-Jenfeld aufgeklärt

Die Obduktion des 78-jährigen Opfers führte die Kriminalpolizei auf die Spur des Nachbarn. Er wurde festgenommen.

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06. Juli 2018, 14:28 Uhr

Hamburg | Die Polizei hat am Donnerstag einen 52-Jährigen verhaftet, der im Mai seinen Nachbarn getötet haben soll. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Demnach hätten Personenfahnder den Nachbarn des Getöteten unter dringendem Tatverdacht festgenommen.

Der Mann soll am 15. Mai 2018 zwischen 19.15 und 23.10 Uhr seinen 78-jährigen Nachbarn in dessen Wohnung im Denksteinweg getötet haben. Der Rentner wurde am Tag darauf tot in seiner Wohnung aufgefunden. Zunächst lagen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor und es wurde ein Unglücksfall bzw. eine Erkrankung als Todesursache angenommen.

Die Obduktion ergab später, dass der 78-Jährige gewaltsam zu Tode kam. Da aufgrund des Ergebnisses von einem Tötungsdelikt ausgegangen wurde, übernahm die Mordkommission die weiteren Ermittlungen.

In der Wohnung im Denksteinweg wurden Spuren gesichert und Anwohnerbefragungen im Haus durchgeführt. Durch die Ermittlungen konnte ein dringender Tatverdacht gegen den 52-Jährigen begründet werden. Die Staatsanwaltschaft Hamburg beantragte beim Amtsgericht Hamburg einen Haftbefehl.

Dieser wurde am Donnerstag durch Beamte der Personenfahndung vollstreckt und der Tatverdächtige verhaftet. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des 52-Jährigen wurden Beweismittel gefunden und sichergestellt. Der Beschuldigte wird noch am Freitag dem Haftrichter vorgeführt.

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