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Elbstrand Falkensteiner Ufer : Taufverbot: Bezirksamt und Gemeinde wollen reden

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Können die Elbtaufen 2018 doch stattfinden? Angeblich ist das Verbot nur auf einen Kommunikationsfehler zurückzuführen.

Hamburg | Die Entscheidung, ob die traditionelle Taufe der evangelische Johannis-Gemeinde am Falkensteiner Ufer im nächsten Jahr nun stattfinden wird oder nicht, ist wohl noch nicht endgültig gefallen. Nachdem die Nachricht zu einem Verbot gestern die Runde machte, scheinen die Chancen, die Tradition zu bewahren, nicht allzu schlecht zu stehen.

Zwei Gründe wurden für das Taufverbot genannt: Das ist zum einen, die Gefahr, die vom Schwellwasser ausgeht und zum anderen, dass das Falkensteiner Ufer in einem Landschaftsschutzgebiet liegt.

In einem Interview mit Pastor Horst-Dieter Schultz beim NDR wurde deutlich, dass sich sowohl die Gemeinde als auch das Bezirksamt gesprächsbereit zeigen. „Wir sind offen für Gespräche und ich bin gespannt, was bei diesen Gespräche herauskommt. Auf jeden Fall ist es schon mal schön, dass überhaupt Gespräche in den Gang kommen, die im Vorfeld immer nur abgelehnt wurden“, sagte Schultz in dem Interview.

Der Pressesprecher des Bezirksamtes Martin Roehl bestätigt gegenüber shz.de, dass sich die beiden Partein in der zweiten Jahreshälfte zusammenfinden werden, um im Detail zu klären was bei den Taufen geplant ist. Das Ziel ist eine Lösung zu finden, damit die Taufen auch 2018 stattfinden können.

„Bei der Anfrage zur Genehmigung der Feier 2011 waren intensive Gespräche vorausgegangen, die es in diesem Jahr leider nicht gegeben hat“, sagte Roehl als Begründung warum der Antrag in diesem Jahr abgelehnt wurde. Dieser „Kommunikationsfehler“ sei wohl auch ausschlaggebend für die Absage der Traditionstaufen gewesen.

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erstellt am 28.Jul.2017 | 11:26 Uhr

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