Hamburg : Streit um Rote Flora: Wer fordert was?

Seit 1989 wird das ehemalige Theater als kultureller und politischer Treffpunkt im Schanzenviertel genutzt.

Seit 1989 wird das ehemalige Theater als kultureller und politischer Treffpunkt im Schanzenviertel genutzt.

Kulturzentrum oder Krawallherd? Hamburg streitet um die linke Institution im Schanzenviertel. Wer fordert was?

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15. Januar 2018, 19:47 Uhr

Hamburg | Die Aufarbeitung nach den Krawallen rund um den G20-Gipfel in Hamburg dauert immer noch an. Im Zentrum der Diskussion steht auch die Zukunft des linksautonomen Kulturzentrums Rote Flora. Beim G20-Gipfel war es vor allem im Schanzenviertel zu Krawallen, Angriffen auf die Polizei und Plünderungen gekommen. Politiker wie Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und Hamburgs CDU-Fraktionschef André Trepoll (CDU) hatten den Betreibern der Roten Flora eine Mitschuld an der Eskalation gegeben. Vor allem aus den Reihen der CDU kommen gebetsmühlenartige Forderungen nach einer Schließung. Doch ausgerechnet die Polizei steht hier auf der Seite der Flora und lehnt eine Schließung ab – wenn auch mit anderer Begründung.

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