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Hamburg : Sozialsenatorin: Keine neuen Regeln nach Taylers Tod

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Der Fall Tayler blieb wohl zu lange unbemerkt. Leonhard möchte deshalb Regelwerk für Jugendämter aber nicht ändern.

Hamburg | Im Fall Tayler wirft der Bericht der Jugendhilfe-Inspektion dem Jugendamt Altona und dem privaten Träger Rauhes Haus Versäumnisse vor. Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) fordert die strikte Umsetzung bestehender Regeln. Grundlegend neue Regelungen hält Leonhard jedoch nicht für notwendig.

Die eigenen Eltern sollen den kleinen Tayler misshandelt haben. Der Fall hatte in Hamburg für großes Aufsehen gesorgt. Es gibt noch viele offene Fragen, etwa ob das Jugendamt zügiger hätte reagieren müssen.

Die Opposition ist damit nicht zufrieden und fordert, der politischen Verantwortung für den Tod des ein Jahr alten Jungen auf den Grund zu gehen. Der Sozialverband Hamburg verlangt eine umfassende Revision der Jugendhilfe. Am Donnerstag (17 Uhr) berät der Kinder- und Jugendausschuss der Bürgerschaft erneut über den Fall.

Der vom Jugendamt betreute Tayler war am 19. Dezember 2015 mutmaßlich an einem Schütteltrauma gestorben. Gegen die 23 Jahre alte Mutter und ihren Freund wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt.

 

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erstellt am 25.Feb.2016 | 10:02 Uhr

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