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Hamburg : Sozialsenator Detlef Scheele: 11.500 zusätzliche Plätze für Flüchtlinge

vom

Die Hansestadt hat zwei Hallen in Rahlstedt gekauft, um die Flüchtlinge unterbringen zu können.

shz.de von
erstellt am 16.Sep.2015 | 12:32 Uhr

Hamburg | Angesichts des großen Flüchtlingszuzugs will die Stadt Hamburg bis Ende des Jahres zusätzliche Unterkünfte für 11.500 Migranten bereitstellen. „Das ist eine Riesenkraftanstrengung“, sagte der scheidende Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) im Interview mit der am Donnerstag erscheinenden Wochenzeitung „Die Zeit“.

Die Sozialbehörde habe zur Flüchtlingsunterbringung unter anderem zwei Hallen in Rahlstedt gekauft, sagte er der „Bild“-Zeitung am Mittwoch. „Wir hätten nicht gedacht, dass wir zu solchen Maßnahmen greifen müssen“, so der Senator, der ab Oktober Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsagentur in Nürnberg ist.

Zurzeit ist in den Einrichtungen der Stadt Platz für rund 25.000 Flüchtlinge. Ungefähr 2000 Flüchtlinge leben in Zelten, die nun durch Heizgeräte winterfest gemacht werden sollen. Rund 850 Flüchtlinge leben bereits in Zelten der Bundeswehr, die standardmäßig mit Heizgeräten ausgestattet sind.

Befürchtungen, dass die Flüchtlinge hier nur vom Sozialsystem profitieren wollten, widersprach der Senator gegenüber der „Zeit“: „Sie haben sich auf den gefährlichen Weg gemacht, weil sie sich eine Zukunft erhoffen - mit Arbeit. Und nicht, im Containerdorf von Transferleistungen zu leben.“

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