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Hamburg : Soko „Castle“: Großrazzia gegen Einbrecherbanden

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In acht Objekten in Hamburg führt die Soko „Castle“ eine Großrazzia durch, um Präsenz gegen Einbrecher zu zeigen.

Hamburg | Bei einer Großrazzia hat die Soko „Castle“ der Hamburger Polizei am Donnerstagabend mehrere Lokale, Hotels und Hostels durchsucht. Ingesamt acht Objekte in den Stadtteilen St. Georg, St. Pauli, Billstedt, Billbrook und Harburg wurden dabei aufgesucht, berichtet das Hamburger Abendblatt. Mit der Großrazzia will die Polizei Präsenz gegen Einbrecherbanden zeigen.

Die Soko „Castle“ hat ihre Arbeit gegen Wohnungseinbrüche in Hamburg im August 2015 aufgenommen. Das Ziel der Sonderkommission „Castle“ sei, die Stadt für Einbrecher unattraktiv zu machen, sagte die Leiterin der Abteilung, Kriminaloberrätin Alexandra Klein. „My home is my castle und nicht das der Täter“, fügte sie in Anspielung auf den Namen der Einheit hinzu. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Wohnungseinbrüche in Hamburg um 8,2 Prozent auf 7490 Taten gestiegen. Die Aufklärungsquote betrug 8,3 Prozent.

Bei der Großrazzia beobachteten die Beamten zwei Tatverdächtige, die mehrere Säcke in ein Fahrzeug einluden und davonfuhren.Sie stoppten den Wagen und überprüfen die Insassen. Es stellte sich heraus, dass sich in den Säcken Bekleidung befand. Diese wurde als mutmaßliche Hehlerware sichergestellt und die Verdächtigen nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

In einem Lokal in Harburg nahm die Polizei eine Person wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Ausländergesetz zunächst vorläufig fest, nach erfolgter Identitätsfeststellung wieder entlassen. Insgesamt wurden bei der Großrazzia 37 Personen überprüft und Beweismittel sichergestellt. An dem Einsatz waren 80 Polizeibeamte beteiligt.

„Mit Beginn der dunklen Jahreszeit kommt es erfahrungsgemäß zu einem Anstieg der Haus- und Wohnungseinbrüche“, schreibt die Polizei. Um Einbrecherbanden besser bekämpfen zu können, haben die Ermittler der Soko „Castle“ Informationen über die Treffpunkte und Rückzugsräume potentieller Einbrecher gesammelt. Auch die Unterkünfte der bundesweit agierenden Täter waren dabei von Interesse.

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erstellt am 30.Okt.2015 | 12:12 Uhr

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