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SMW in Hamburg : Social Media Week 2017: Von Algorithmen, Maschinensprache und Fake News

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In Hamburg wird über die Trends der Netzwelt debattiert. „Bots“ und „Fake News“ sind nur zwei Stichworte.

Hamburg | Die Trends in den sozialen Medien stehen von Montag an bei der Social Media Week in Hamburg (SMWHH) zur Diskussion. Für die sechste einwöchige Veranstaltung haben die Organisatoren das Motto „Language and the Machine - Sprache trifft Technologie: Algorithmen und die Zukunft der Kommunikation“ gewählt.„Bots“ heißt in diesem Zusammenhang ein neuzeitliches Schlagwort, das Programme beschreibt, die automatisiert Inhalte in sozialen Medien erstellen und dort Trends beeinflussen sollen.

Parallel zur Hamburger Woche mit 3500 erwarteten Teilnehmern wird weltweit auch in Städten wie New York, Los Angeles, Jakarta, London und Rotterdam über die Vor- und Nachteile der sozialen Netzwelten gesprochen.

In der Hansestadt geht es am Eröffnungstag im Handelskammer-InnovationsCampus (HKIC) mit dem Thema „Chatbots - Modeerscheinung oder 'must have' für Unternehmen“ los. Wer als Kunde in sozialen Medien einer Firma eine Frage stellt, kann sich nicht mehr sicher sein, ob er die Antwort von einem Firmenmitarbeiter oder einer Software erhält. Was der technologische Wandel erfordert, dürfte anschließend auch in der Auseinandersetzung zwischen Finanz-Startups, sogenannten Fintechs, und Banken deutlich werden.

Die zunehmende Digitalisierung hat die Arbeitswelt längst erreicht, sie wird daher bei der SMWHH nicht ausgespart. Die Teilnehmer wollen unter anderem diskutieren, was im Netz bei persönlicher Bewerbung oder Anwerbung neuer Mitarbeiter zu beachten ist. Außerdem geht es um das (Selbst)-Vermarkten von Produkten und Menschen über Internet-Plattformen.

In den rund 150 kostenlosen Veranstaltungen wollen die Teilnehmer auf weitere Entwicklungen in der Medienbranche eingehen, darunter die zunehmende Verbreitung von Videos im Internet und Messaging Apps zu Kommunikation, der verstärkte Einsatz von künstlicher Realität (augmented and virtual reality) sowie die Nutzung von Sprachsteuerung und Stimmerkennung. Am Abschlusstag (3.2.) bieten die Organisatoren die Auseinandersetzung über Meinungsbildung via Facebook & Co an. Dabei geht es unter anderem um den Umgang mit Hassbotschaften sowie die Gefahr und Entlarvung von Fake News.

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erstellt am 26.Feb.2017 | 09:34 Uhr

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