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HSV gegen Greuther Fürth : Slomka: Wollen Grundstein für Klassenerhalt legen

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Der HSV kämpft um den Verbleib in der Bundesliga. Am Abend erwartet er den Zweitliga-Dritten zum ersten Relegationsspiel. Die Hamburger wollen mit einem Vorsprung zum Rückspiel am Sonntag reisen.

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2014 | 09:24 Uhr

Hamburg | Der Hamburger SV will heute den Grundstein für den Verbleib in der Fußball-Bundesliga legen. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka muss in der Relegation um 20.30 Uhr gegen den Zweitligisten Greuther Fürth antreten. „Wir wollen vorlegen“, sagte Slomka. Das Rückspiel findet am Sonntag (17.00 Uhr) in Fürth statt. Dier Hamburger sind als Erstligist Favorit. „Wir nehmen den Druck gern an. Wir können daraus positive Energie ziehen“, betonte Slomka.

Er will die Fürther mit neuen Spielzügen in der Offensive überraschen. Die Gäste haben in den vergangenen 14 Spielen nur einmal verloren und sind mit 64 Treffern die torgefährlichste Mannschaft der 2. Liga. Fürths Trainer Frank Kramer will sich von der Kulisse mit 57.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion nicht beeindrucken lassen.

„Je lauter das Publikum ist, umso mehr bin ich gewillt, alles reinzuknallen“, sagte der Coach. Kapitän Rafael van der Vaart forderte für die beiden wichtigsten Partien der vergangenen Jahre größte Leidenschaft. „Wir müssen uns dafür alle den Arsch aufreißen“, sagte er.

Die Hamburger müssen auf Tolgay Arslan und Jacques Zoua verzichten. „Bei Tolgay sieht es nicht so gut aus, er hat sich die Kniekehle leicht gezerrt. Wir kämpfen darum, dass er uns am Sonntag im Rückspiel helfen kann“, sagte Slomka. Er forderte einen entschlossenen und mutigen Auftritt des Bundesliga-16. gegen den Zweitliga-Dritten. Selbst Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz schaute am Vortag bei der Mannschaft vorbei, um sie seiner Unterstützung zu versichern. „Das war eine fantastische Geste, die Stadt trägt uns“, sagte Slomka.

Sportchef Oliver Kreuzer will, dass der HSV ein Gegentor vermeidet und mit einem beruhigenden Vorsprung zum Rückspiel reist. „Ein 2:0 wäre gut“, meinte er.

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