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Anstoss – Die HSV-Kolumne : Slomka-Nachfolge ist wahrscheinlich längst geregelt

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Lars Zimmermann widmet sich in seiner Kolumne am heutigen Sonntag der Trainerfrage.

Hamburg | Siegen oder fliegen: Für Mirko Slomka geht es heute um alles. Sollten die Hamburger heute wieder verlieren, muss der Trainer des HSV vermutlich seine Koffer packen. Seine bisherige Bilanz ist verheerend. Drei Siege, drei Unentschieden, neun Niederlagen. Slomka blieb bisher nur im Amt, weil andere Trainer aus der Hamburger Trümmertruppe auch nicht mehr herausgeholt hätten.

Unabhängig vom Hannover-Spiel dürfte sein Schicksal aber ohnehin besiegelt sein.

Dass Dietmar Beiersdorfer von Slomka nicht überzeugt ist und einen guten Draht zum ehemaligen Mainzer Coach Thomas Tuchel hat, ist in der Hansestadt ein offenes Geheimnis. Es ist davon auszugehen, dass die Slomka-Nachfolge hinter den Kulissen schon längst geregelt ist. Alles andere wäre auch fahrlässig. Beiersdorfer hat vermutlich bisher vor allem deshalb an dem bisherigen Trainer festgehalten, weil ihm klar war, dass der Kader erst Anfang September steht. Ein schwieriger Auftakt musste deshalb von vornherein einkalkuliert werden. Ein neuer Coach hätte also gleich mit der Bürde eines Fehlstarts leben müssen. Da macht es viel mehr Sinn, Slomka noch eine Gnadenfrist zu geben und mit einem unbelasteten Tuchel in die Zukunft zu starten. Eine solche hat Slomka in Hamburg nicht mehr. Er war schon vor dem Saisonstart nur ein Trainer auf Abruf.

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erstellt am 14.Sep.2014 | 06:00 Uhr

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