Trotz Stellenabbau im Konzern : Siemens will in Hamburg 150 Arbeitsplätze schaffen

Obwohl 13.000 Stellen wegfallen sollen, werden in Hamburg neue Arbeitsplätze im Onshore-Geschäft geschaffen.

shz.de von
01. September 2015, 17:12 Uhr

Hamburg | Der Elektro-Konzern Siemens will in Hamburg weitere Arbeitsplätze schaffen. „Wir planen, in Hamburg mittelfristig noch einmal rund 150 zusätzliche Fachkräfte einzustellen“, sagte Michael Westhagemann, Niederlassungsleiter von Siemens in Hamburg, dem „Hamburger Abendblatt“. Die Arbeitsplätze seien in den Bereichen Energietechnik, im Vertrieb und Service vorgesehen.

Dagegen steckt der Siemens-Konzern insgesamt in einem Umbau, der den Abbau von mehr als 13.000 Jobs kostet. „Ich habe mich gegenüber unseren Vorständen dazu verpflichtet im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung Vision 2020, in den nächsten fünf Jahren im Onshore-Geschäft einen Marktanteil von bis zu 30 Prozent zu erreichen“, sagte Westhagemann, der auch Chef des Bereichs Onshore-Windkraft in Deutschland ist, dem Blatt. Es werde nicht einfach, dieses Ziel zu erreichen, da viele Wettbewerber auch Siemens-Kunden seien. In dem Segment hat Siemens in Deutschland den Angaben zufolge erst einen Marktanteil von 1,7 Prozent.

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