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Nach Psychotherapie-Termin abgesetzt : Sicherungsverwahrter in Hamburg verschwunden

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Der Mann war wegen Raubes und räuberischer Erpressung zu insgesamt fünf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden.

Hamburg | Der am Donnerstag in Hamburg entwichene Sicherungsverwahrte ist weiter auf der Flucht. Es werde nach ihm gefahndet, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Der 48-Jährige hatte sich nach einem Besuch bei einer externen Psychotherapie abgesetzt.

Der Mann war nach Angaben der Justizbehörde 2009 wegen Raubes und räuberischer Erpressung zu insgesamt fünf Jahren und sechs Monaten Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden.

Ein Justizvollzugsbediensteter hatte den Mann am Donnerstag zu dem Therapietermin begleitet. Nach dem Ende der Stunde stellte er fest, dass der 48-Jährige sich nicht mehr in der Praxis befand. Bei früheren externen Terminen sei er stets zurückgekehrt. Bei einem Ausgang in dieser Phase sei nach den gesetzlichen Vorgaben keine ständige Aufsicht durch Bedienstete nötig.

In Sicherungsverwahrung kommen als besonders gefährlich eingestufte Täter, die ihre eigentliche Haftstrafe bereits abgesessen haben. Auf diese Weise soll die Bevölkerung vor ihnen geschützt werden. Ob ein Sicherungsverwahrter noch gefährlich ist, muss regelmäßig überprüft werden.

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erstellt am 24.Feb.2017 | 11:50 Uhr

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