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Ostsee bei Rostock : Segler aus Hamburg in Warnemünde vermisst

vom

Der 42-Jährige war am Montag über Bord gegangen und trug keine Rettungsweste.

Hamburg/Warnemünde | Auf der Ostsee vor Warnemünde hat die Wasserschutzpolizei am Dienstag die Suche nach einem vermissten Segler fortgesetzt. Der 42 Jahre alte Mann war am Montag bei einem Segelmanöver über Bord gegangen, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Rostock am Dienstag. Der Vermisste habe keine Rettungsweste getragen.

Der 42-Jährige war am Montag mit drei weiteren Männern aus dem Raum Hamburg in einem Segelboot auf der Einfahrt zum Seekanal Rostock-Warnemünde unterwegs gewesen. In Höhe der Tonne Neun ging er über Bord. Nach Eingang des Notrufes durch die verbliebene Besatzung fuhren unverzüglich ein Streifenboot der Wasserschutzpolizei, der Seenotrettungskreuzer „Arkona“ sowie das Feuerlöschboot der Rostocker Berufsfeuerwehr zum Unglücksort.

Auch weitere Schiffe aus der Umgebung beteiligten sich an der Aktion. Ebenfalls kreiste die ganze Zeit ein SAR-Hubschrauber der Marine über dem Gebiet. Unter Leitung der Seenotretter suchten die Einsatzkräfte über Stunden nach dem Vermissten. Die Feuerwehr setzte sogar Taucher ein, die aber in der aufgewühlten See vergeblich nach dem Mann suchten. Die Suche wurde am Montagabend zunächst eingestellt.

Die übrige Besatzung steuerte das Zwölf-Meter-Segelboot „Desdemona“ in den Hafen und machte am Alten Strom fest. Die restliche Besatzung wurde dort von Notfallseelsorgern und der Polizei betreut. Bei dem Boot handelt es sich um eine hölzerne Charteryacht mit Heimathafen Lübeck. Das Mahagoni-Boot wurde 1959 in Venedig gebaut und wird heute von einem Verleih in Bad Schwartau für Ostseesegeltörns mit bis zu sechs Personen vermietet.

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erstellt am 22.Sep.2015 | 10:59 Uhr

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