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Prozess in Hamburg : Sechs mutmaßliche Salafisten vor Gericht

vom

Die Männer aus SH, HH und Niedersachsen wollten in Syrien für den IS kämpfen.

shz.de von
erstellt am 10.Okt.2017 | 15:31 Uhr

Hamburg | Sechs mutmaßliche Salafisten aus Norddeutschland müssen sich vom nächsten Montag an vor dem Landgericht Hamburg verantworten. Sie wollten laut Staatsanwaltschaft nach Syrien reisen und für den sogenannten Islamischen Staat kämpfen. Zudem hätten sie sich im Umgang mit Waffen und Sprengstoffen ausbilden lassen wollen, teilte die Gerichtspressestelle am Dienstag mit.

Damit hätten die Angeklagten auch außerhalb Syriens Anschläge begehen können. Ihnen wird unter anderem die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Um eine konkrete Anschlagsplanung gehe es nicht.

Die Angeklagten im Alter von 17 bis 26 Jahren seien im April dieses Jahres in Richtung Syrien aufgebrochen, doch bereits an der bulgarisch-türkischen Grenze aufgeflogen und nach Deutschland zurückgebracht worden. Alle sechs Männer besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit und sitzen seit April in Untersuchungshaft. Drei von ihnen kommen aus Hamburg, zwei aus Schleswig-Holstein und einer aus Niedersachsen.

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