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Norddeutsche Meisterschaften : Science Slam: So lustig kann Wissenschaft sein

vom
Aus der Onlineredaktion

Lachsalven auf höchstem Niveau: In Hamburg trifft sich am Donnerstagabend der akademische Nachwuchs, um die neuesten Kalauer aus dem Labor zum Besten zu geben. Es geht um die Krone des besten Slammers aus dem Norden.

Hamburg | Arteriosklerose, Halbleiterphysik und Nanotec: Beim Regionalentscheid am 16. Oktober auf dem Kampnagel werden komplizierteste wissenschaftliche Zusammenhänge einmal anders erklärt. Es darf nicht nur – es soll sogar gelacht werden, wenn die Nachwuchswissenschaftler mit größter Leidenschaft Einblicke in ihren Forschungsalltag geben. Und der kann manchmal ganz schön absurd sein.

Am Ende zählt nicht die Gunst des Professors, sondern die der Jury und der Zuschauer. Aus den Vorträgen soll hervorgehen, wer der beste Slammer oder die beste Slammerin des Nordens ist. Jeweils die Besten des Jahres aus Braunschweig, Oldenburg, Hamburg, Kiel, Göttingen, Hannover, Bremen und Paderborn treten beim großen Wettbewerb gegeneinander an.

Die beiden Erstplatzierten dürfen beim großen Science-Slam-Deutschland-Finale am 6. Dezember in Berlin teilnehmen und haben dort die Chance, sich in die Riege der deutschen Slam-Meister hineinzuplaudern.

Wie es auf Science-Slams zugeht, zeigen unsere drei Lieblingsvideos.

Sie ist die König des Science Slam: In ihrem Hit-Slam „Das Darmrohr - Darm mit Charme“ geht die Medizin-Studentin Giulia Enders der unerhörten Frage „Wie geht Kacken?“ nach. Fast eine halbe Million Menschen haben ihrer urkomisch aufgeführten Ausführung über das Rektum seit 2012 auf Youtube gesehen. Nach ihrem Slam-Durchbruch war die angehende Ärztin plötzlich in Talkshows anzutreffen und legte mit einem eigenen Buch zu ihrem großen Thema nach.

„Energie – Wie verschwendet man etwas, das nicht weniger werden kann?“ fragt Dipl.-Ing. Martin Buchholz in seinem Slam. Selten war Physik so lehrreich, schlüssig und unterhaltsam.

Für viele Menschen ist Mathematik einfach nur verwirrend, was nicht zuletzt auch an den sinnlos erscheinenden Fragestellungen liegt. Mit seiner „Formel“ für die „Datebarkeit“ von Frauen schafft es Robert Idel, auch den größten Mathe-Muffel für die obskure Welt der Zahlen zu begeistern.

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erstellt am 16.Okt.2014 | 13:03 Uhr

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