Hamburg Eimsbüttel : Schüsse wegen Lärm – zwei Jahre Haft auf Bewährung

Der 58-jährige Angeklagte muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.
Der 58-jährige Angeklagte muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Weil sie zu laut waren schoss ein 58-Jähriger mit einem Luftgewehr auf zwei junge Männer. Nun wurde er verurteilt.

shz.de von
30. Oktober 2014, 15:16 Uhr

Hamburg | Das Amtsgericht Hamburg hat einen Luftgewehr-Schützen, der einen 19 Jahre alten Mann vor seiner Wohnung lebensgefährlich verletzt hatte, zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Zudem muss er 2000 Euro Schmerzensgeld an sein Opfer zahlen, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der 58-Jährige aus Ärger über Lärm auf der Straße in Hamburg-Eimsbüttel im April vergangenen Jahres auf zwei betrunkene Randalierer geschossen hatte. Einen von ihnen traf er am Hals. Der Angeklagte hatte die Tat eingeräumt und sich vor Gericht bei dem Opfer entschuldigt.

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