Fahrzeug mit gestohlenem Kennzeichen : Schüsse und Diensthunde: Wilde Verfolgungsjagd in Hamburg

An der Verfolgung und der Absperrung des Fluchtweges waren insgesamt 28 Funkstreifenwagen beteiligt.

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30. August 2018, 19:40 Uhr

Hamburg | Drei Männer haben sich in einem gestohlenen Wagen eine wilde Verfolgungsjagd mit der Hamburger Polizei geliefert. Dabei feuerte ein Beamter drei Schüsse ab, als der Wagen eine Polizeisperre durchbrach und auf ihn zuraste, wie ein Sprecher mitteilte. Der Beamte habe sich durch einen Sprung zur Seite retten können.

Schließlich sei der Wagen im Stadtteil Mümmelmannsberg gegen einen Baum gefahren. Die drei Fahrzeuginsassen setzten ihre weitere Flucht laut Polizei dann zu Fuß fort. Die Männer konnten dann aber von Diensthunden gestellt und anschließend vorläufig festgenommen werden.

Hierbei wurde ein 23-Jähriger von einem Diensthund gebissen. Ein 22-Jähriger, bei dem es sich um den Fahrer handeln soll, wurde einem Haftrichter zugeführt. Der 23-Jährige und ein 26-Jähriger wurden den Angaben zufolge erkennungsdienstlich erfasst und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Begonnen hatte die Verfolgungsjagd am frühen Donnerstag als Zivilfahnder im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes zur Bekämpfung von Kraftfahrzeugaufbrüchen auf den Wagen aufmerksam wurden, der gestohlene Kennzeichen hatte. Die Beamten wollten das Auto anhalten und die drei Insassen überprüfen. Daraufhin gab der Fahrer Gas und fuhr über die A1 und A25 in Richtung Billstedt. An der Verfolgung und der Absperrung des Fluchtweges waren insgesamt 28 Funkstreifenwagen beteiligt.

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