Hamburg-Bergedorf : Schüsse auf Radfahrer - Polizei sucht weiter nach Spuren

Mit einem 3D-Tatorscanner vrsuchen Kriminaltechniker in Hamburg-Allermöhe, das Tatgeschehen zu rekonstruieren. Ein Radfahrer wurde am Sonntag erschossen.

Mit einem 3D-Tatorscanner versuchen Kriminaltechniker in Hamburg, das Tatgeschehen zu rekonstruieren. Ein Radfahrer wurde am Sonntag erschossen.

Am Sonntag starb ein Radfahrer in Hamburg. Ein Mann wurde nach den Schüssen festgenommen - und wieder frei gelassen.

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07. Juni 2016, 16:20 Uhr

Hamburg | Nach den tödlichen Schüssen auf einen 28 Jahre alten Radfahrer in Hamburg-Bergedorf hat die Polizei am Dienstag weiter nach Hinweisen rund um den Tatort gesucht. „Wir haben noch ein paar Spuren sichergestellt“, sagte ein Polizeisprecher. In der Nähe eines Fahrzeugs, das mutmaßlich von einem Querschläger getroffen wurde, entdeckten Ermittler ein Projektil. „Es wurde auch noch ein weiteres Geschossteil gefunden“, sagte der Sprecher. Beide würden nun untersucht. Wie viele Projektile insgesamt am Tatort gesichert wurden, wollte die Polizei nicht sagen.

Der Radfahrer war am Sonntag beschossen worden, der Mann starb wenig später im Krankenhaus. Am Montag nahm die Polizei einen 33-Jährigen fest. Er wurde mittlerweile aber wieder freigelassen, weil sich zunächst kein dringender Tatverdacht ergab. Es handele sich dabei um den Ex-Schwager des Opfers, erklärte der Polizeisprecher. Zeugen hätten berichtet, dass es zuvor Streit zwischen dem Ex-Schwager und dem 28-Jährigen gab. Worum es dabei gegangen sein soll, wollte die Polizei nicht sagen. Der 33-Jährige habe bei seiner Vernehmung keine Angaben gemacht.

Ermittler der Polizei sichern im Stadtteil Allermöhe in Hamburg Spuren in Tatortnähe. Mitten am Sonntagnachmittag hatte ein Unbekannter in Hamburg auf einen Radfahrer gefeuert und ihn tödlich verletzt.
dpa

Ermittler der Polizei sichern im Stadtteil Allermöhe in Hamburg Spuren in Tatortnähe. Mitten am Sonntagnachmittag hatte ein Unbekannter in Hamburg auf einen Radfahrer gefeuert und ihn tödlich verletzt.

Kriminaltechniker setzten am Dienstag am Tatort einen 3D-Laserscanner für Messungen ein. Zudem suchten Taucher in einem Fleet nach der möglichen Tatwaffe - bislang vergeblich. Das Ergebnis der Obduktion steht noch aus. „Die Ermittlungen dauern an“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Mehr wolle sie nicht sagen, um die Ermittlungsarbeit nicht zu gefährden.

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