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Tod in Hamburg-Harburg : Schüsse auf Autofahrer - vom Schützen keine Spur

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Die Polizei fahndet weiter nach dem Unbekannten, der einen Mann erschossen hat. Ein 20-Jähriger sitzt in U-Haft - wegen Beihilfe.

shz.de von
erstellt am 15.Jun.2016 | 13:16 Uhr

Hamburg | Nach den tödlichen Schüssen auf einen 43-jährigen Autofahrer in Hamburg-Harburg sucht die Polizei weiter nach dem Schützen. Gegen einen 20-Jährigen, der in Untersuchungshaft sitzt, werde nur wegen Beihilfe ermittelt, sagte Nana Frombach, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, am Mittwoch. „Er steht unter dem Verdacht, als Gehilfe gehandelt zu haben.“

Innerhalb weniger Tage fielen gleich zwei Mal Schüsse im Hamburger Straßenverkehr: Am 5. Juni hatte ein Unbekannter auf einen Radfahrer gefeuert.

Der 43-Jährige war am Donnerstagmorgen mitten in einem Wohngebiet erschossen worden, als er gerade seinen Wagen geparkt hatte. Ein anderes Auto hatte neben ihm gehalten und ein Mann hatte aus diesem Fahrzeug heraus mehrere Schüsse auf den 43-Jährigen abgegeben.

„Wir versuchen, die Hintergründe der Tat umfassend aufzuklären“, sagte Frombach. Geprüft werde auch, ob ein Streit zwischen zwei serbischen Familien Hintergrund der Tat sein könnte. Mehrere Medien hatten berichtet, dass die 19-jährige Tochter des Opfers zwangsverheiratet werden sollte.

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