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Sommerflugplan 2018 : Ryanair fliegt ab Hamburg fünf neue Ziele an

vom
Aus der Onlineredaktion

Edinburgh, Oslo und Venedig gehören zu den neuen Destinationen. Der Ryanair-Chef ist sehr zufrieden mit Hamburg.

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2017 | 17:05 Uhr

Hamburg | Der Billigflieger Ryanair wird mit dem Sommerflugplan 2018 fünf neue Strecken ab Hamburg bedienen und auf weiteren Verbindungen an den Abflugzeiten und Frequenzen arbeiten. Das teilte Ryanair-Chef Michael O'Leary am Donnerstag in der Hansestadt mit.

Diese Ziele sind ab Sommer 2018 neu im Programm:

  • Edinburgh (4x wöchentlich),
  • Marrakesch, Oslo Torp und Sevilla (jeweils 2x wöchentlich)
  • sowie Venedig-Treviso (3x wöchentlich).
  • Nach Dublin werde die irische Airline künftig täglich fliegen, nach Malaga vier Mal pro Woche.

„Hamburg ist für uns einer der spannenderen Standorte“, sagte O'Leary. Mit dem Erfolg der im November 2016 eröffneten Basis - einer von zehn in Deutschland - sei er sehr zufrieden. Mit den neuen Strecken werde Ryanair im kommenden Jahr 24 Verbindungen ab Hamburg anbieten und erwarte rund 1,7 Millionen Passagiere. Das entspreche einem Marktanteil von rund neun Prozent und schaffe indirekt rund 1300 Arbeitsplätze.

Er sehe aufgrund verbesserter Angebote und des Wettbewerbs in Hamburg noch gute Wachstumschancen, erklärte der Ryanair-Chef. Die Fluglinie ist erst seit 2014 in Hamburg präsent und hatte zuvor die Region mit dem Lübecker Flughafen bedient.

Eher defensiv ist die Strategie der Iren dagegen beim Ausbau von Inlandsflügen ab Fuhlsbüttel. Im Fokus für neue Deutschlandverbindungen stehe eher Berlin, sagte O'Leary. Auch wolle der Flughafen Helmut Schmidt auf diesem Feld offenbar keine allzu große Konkurrenz für Platzhirsch Lufthansa zulassen, mutmaßte der gewohnt forsch formulierende Airline-Chef. Hamburg wolle vermutlich Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr „nicht verärgern“.

Den lärmgeplagten Anwohnern im Umfeld des Airports versprach der Ryanair-Chef, moderne und leise Flugzeuge vom Typ Boeing 737 in Hamburg einzusetzen. „Wir haben nicht nur die geringsten Preise, wir sind auch am leisesten.“ Angesprochen auf die Proteste gegen die Zunahme des nächtlichen Fluglärms, entgegnete O'Leary: „Daran sind wir nicht beteiligt. Wir fliegen von 7 Uhr morgens bis 7 Uhr abends.“

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