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Hamburg : Rote Flora: Anstiftung zur Brandstiftung?

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Vor der roten Flora in Hamburg brennen häufiger Mülltonnen oder andere Gegenstände. Das Gebäude selbst brannte zwar noch nie. Aber angeblich hat Eigentümer Klausmartin Kretschmer schon mal darüber nachgedacht.

Hamburg | Neue Aufregung um das Hamburger Autonomenzentrum „Rote Flora“: Nach Angaben zweier Sicherheitsmitarbeiter wollte Eigentümer Klausmartin Kretschmer sie angeblich als Brandstifter anheuern, um das dauerbesetzte Konzerthaus anzünden zu lassen. Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, untermauern die Männer ihre Darstellung mit zwei Eidesstattlichen Erklärungen. Demnach soll Kretschmer die beiden im vorigen Dezember gefragt haben: „Was würde es mich kosten, wenn das Ding brennt?“ Strafanzeige haben die Männer nicht gestellt.

Eigentümer Kretschmer lässt den Vorwurf entschieden zurückweisen. Sein Berater Gert Baer sagt: „Eine solche Aussage hat Herr Kretschmer nie getätigt.“ Laut dem Zeitungsbericht nennen die beiden Zeugen unverblümt „Rache“ als Motiv für die Veröffentlichung. Demnach habe Kretschmer den Sicherheitsleuten für ihre Dienste statt zugesagter 10.000 Euro lediglich 2000 Euro gezahlt. Auch das bestreitet Baer im Namen Kretschmers.

Der „Flora“-Eigentümer liefert sich derzeit einen erbitterten Rechtsstreit mit der Stadt Hamburg um die Zukunft der Immobilie im Schanzenviertel. Er möchte das heruntergekommene Gebäude räumen lassen und zum kommerziellen Veranstaltungszentrum umbauen. Der Senat lehnt die Pläne kategorisch ab und versucht, die „Flora“ zurückzukaufen.

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erstellt am 21.Mai.2014 | 12:17 Uhr

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