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Hamburg : Rohstoffkrise: Aurubis startet mit Verlust ins laufende Geschäftsjahr

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Länger als andere konnte Aurubis dem Abwärtstrend am Rohstoffmarkt trotzen. Nun erreicht die Krise auch die Hamburger.

Hamburg | Der Kupferhersteller Aurubis ist schwach in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Unter dem Strich stand wegen negativer Bewertungseffekte im ersten Quartal ein Verlust von 25 Millionen Euro, wie der MDax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Ein Jahr zuvor hatten die Hamburger noch 25 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet.

Die börsennotierte Aurubis AG mit Sitz in Hamburg ist einer der weltgrößten Kupferproduzenten und der weltgrößte Kupferwiederverwerter.

Während weltweit die großen Konzerne bereits mit dem anhaltenden Preisrückgang an den Rohstoffmärkten kämpften, hatte sich der Hamburger Kupferkonzern dem Abwärtstrend im vergangenen Geschäftsjahr noch erfolgreich widersetzt. Doch nun sorgen niedrigere Kupfer- und Edelmetallpreise auch bei den Hanseaten von Oktober bis Ende Dezember für einen Umsatzrückgang um neun Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sackte um 16 Prozent auf 41 Millionen Euro ab. Eine geringere Edelmetallproduktion bei niedrigeren Preisen sowie die geringe Verfügbarkeit von Altkupfer belasteten.

Das Unternehmen, an dem der deutsche Stahlkonzern Salzgitter mit einem Anteil von 25 Prozent eine entscheidende Beteiligung hält, stellt reines Kupfer aus Kupfererz und Kupferschrott her und verarbeitet es weiter zu Blechen, Rohren und Kabeln für die Auto-, Elektro- und Bauindustrie.

 

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erstellt am 10.Feb.2016 | 12:59 Uhr

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