Hamburg : „Rickmer Rickmers“ wieder an den Landungsbrücken

Die „Rickmer Rickmers“ ist eins der Hamburger Wahrzeichen.

Die „Rickmer Rickmers“ ist eins der Hamburger Wahrzeichen.

Hamburgs Museumsschiff ist wieder fit. Dabei war vor 30 Jahren noch unvorstellbar, dass die damals rostige „Rickmer Rickmers“ einmal ein beliebtes Postkartenmotiv werden würde.

shz.de von
02. September 2016, 10:27 Uhr

Hamburg | In Hamburg liegt die „Rickmer Rickmers“ wieder an ihrem Stammplatz an den Landungsbrücken. Das Museumsschiff war seit Ende Juli bei Blohm + Voss generalüberholt worden. Insgesamt wurden 1,2 Tonnen frische Farbe auf dem Schiff aufgetragen.

Wenig indes erinnert heute daran, wie das Schiff noch vor etwa 30 Jahren aussah. Rostig, mit gekappten Masten und von einem Schlepper gezogen, kam es am 17. Mai 1984 in Hamburg an. Drei Jahre lang arbeiteten mehrere Dutzend Helfer daran, klopften Rost, schraubten und malten.

So sah die „Rickmer Rickmers“ aus, bevor sie zum Postkartenmotiv wurde.
Wüst

So sah die „Rickmer Rickmers“ aus, bevor sie zum Postkartenmotiv wurde.

 

Heute liegt die „Rickmer Rickmers“ fest vertäut an den Landungsbrücken und zählt mit rund 130.000 Besuchern im Jahr zu den bestbesuchten Privatmuseen der Stadt. Der Dreimaster mit seinem glänzend grünen Rumpf dürfte zu den meistgezeigten Motiven auf Postkarten Hamburgs gehören.

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