zur Navigation springen

Tierpark Hagenbeck : Rettungsaktion: Giraffenbaby stürzt in Wassergraben

vom

Das Giraffenbaby Nakuru begibt sich auf ungewohntes Terrain und sorgt im Tierpark Hagenbeck für Aufregung.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2015 | 13:05 Uhr

Hamburg | Großer Schreck im Tierpark Hagenbeck: Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt ist das Hamburger Giraffenbaby „Nakuru“ in den Wassergraben des Geheges gesprungen. Fünf Tierpfleger mussten der etwa einen Monat alten Giraffe in einer spontanen Rettungsaktion aus dem Graben helfen. Passiert ist ihm aber nichts: „Ihm geht es gut, getan hat er sich nichts“, sagte Tierpflegerin Jill Jensen, sichtlich erleichtert. Sie war beim Rettungseinsatz dabei.

Das Giraffenbaby Nakuru sorgte im Tierpark Hagenbeck für Aufsehen, als es in einen Wassergraben stürzte. Foto: dpa
Das Giraffenbaby Nakuru sorgte im Tierpark Hagenbeck für Aufsehen, als es in einen Wassergraben stürzte. Foto: dpa

Weil er sich erschrocken hatte, machte „Nakuru“ einen Satz in das etwa 10 Grad kalte Wasser. „Von alleine wäre er da nicht so schnell wieder herausgekommen, deswegen sind wir rein und haben geholfen“, sagte Jensen. Den Schock habe das Giraffenbaby aber wohl noch nicht ganz überwunden. „Vom Wasser wird er sich wahrscheinlich erstmal fernhalten.“

Fünf Tierpfleger mussten Nakuru aus dem Wasser retten. Foto: dpa
Fünf Tierpfleger mussten Nakuru aus dem Wasser retten. Foto: dpa

Nach Angaben des Zootierarztes Michael Flügger ging auch schon der zweijährige Bruder „Tamu“ im Graben des Geheges baden. „Der ist aber nicht so weit rein und kam von selbst wieder an Land“. Außerdem sei es nicht beim ersten öffentlichen Auftritt gewesen. „Nakuru“ ist der jüngste Nachwuchs des Giraffenbullen „Chali“ und der Giraffenkuh „Layla“. Er ist am 10. April im Tierpark Hagenbeck geboren und war bei der Geburt etwa 1,60 Meter groß.

Das Giraffenbaby kam zum Glück ohne Verletzungen davon. Foto: dpa
Das Giraffenbaby kam zum Glück ohne Verletzungen davon. Foto: dpa

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen