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Krise in der Schifffahrt : Reeder blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft

vom

Einer Studie zufolge rechnen Deutschlands Reeder mit etwas besseren Geschäften. Ein Ende der Krise bedeutet das aber nicht.

shz.de von
erstellt am 25.Jul.2017 | 14:55 Uhr

Hamburg | Viele Reeder erwarten laut einer Studie langsam bessere Geschäfte. Rund 60 Prozent von 105 befragten deutschen Hochseereedereien rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit Wachstum, wie die Unternehmensberatung PwC am Dienstag in Hamburg mitteilte. Vor einem Jahr hätten sich lediglich 35 Prozent optimistisch gezeigt. 80 Prozent der Reeder berichteten von voll beschäftigten Flotten, vor einem Jahr waren es 70 Prozent gewesen.

Die Schifffahrt steckt seit Jahren in der Krise: Während der Boomzeiten wurden viel zu viele Schiffe bestellt und Überkapazitäten an Frachtraum geschaffen, der Transport wurde also billiger und für die Reeder weniger lukrativ. Viele kleine Reedereien sind aus dem Geschäft ausgeschieden, andere haben fusioniert.

Wie im Vorjahr erwarten 45 Prozent der von PwC befragten Unternehmen weiterhin stagnierende Fracht- und Charterraten, wie aus der Studie hervorgeht.

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