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Rechte für Flüchtlinge : „Recht auf Stadt“: Tausende demonstrieren in Hamburg

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Angemessener Wohnraum und Bleiberecht für alle Flüchtlinge - dafür haben in Hamburg Tausende Menschen demonstriert. Das Bündnis „Recht auf Stadt“ hatte zu dem Protest aufgerufen. Es blieb friedlich.

Hamburg | Mehrere tausend Menschen sind am Samstag in Hamburg für die Rechte von Flüchtlingen auf die Straße gegangen. Unter dem Motto „Refugees welcome - heißt gleiche Rechte für alle“ zogen sie durch die Stadt und forderten „Bleiberecht für alle statt Verschärfung des Asylrechts“. Zeitweise seien bis zu 9000 Teilnehmer gezählt worden, sagte eine Sprecherin des Bündnisses „Recht auf Stadt - Never mind the Papers“.

Die Polizei sprach von knapp 5000 Menschen. Die Demonstration sei friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. Fast 80 Gruppen, Vereine und Parteien hatten den Aufruf des Bündnisses im Vorfeld unterstützt.

Schockiert und traurig zeigten sich die Organisatoren und Demonstranten angesichts der Anschläge in Frankreich. „Vor dem Hintergrund des Terrors in Paris ist ein Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts nun noch wichtiger geworden“, sagte Bündnissprecherin Martina Vega. Man dürfe nicht zulassen, dass Pegida und Co. den Terror für ihren Rassismus instrumentalisieren.

Mit der Demonstration wollten die Teilnehmer auch auf Mängel in der Unterbringung und medizinischen Versorgung der Flüchtlinge aufmerksam machen. Außerdem forderten sie mehr Wohnungen für Bedürftige. „In einer reichen Stadt wie Hamburg sollten Menschen nicht in Zelten leben“, sagte eine Rednerin. Die Menschen müssten eine Chance haben, zur Ruhe zu kommen. Unter den Demonstranten waren auch Hunderte Flüchtlinge aus Hamburger Unterkünften.

 

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erstellt am 14.Nov.2015 | 17:51 Uhr

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