„Soko Castle“ : Razzia bei Kulturverein: Hamburger Polizei nimmt neun Verdächtige fest

<p>Polizeibeamte in der Einrichtung: 32 Personen wurden überprüft.</p>
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Polizeibeamte in der Einrichtung: 32 Personen wurden überprüft.

Der Kulturverein soll ein Anlaufpunkt für Einbrecher sein. Es gibt Festnahmen wegen des Verdachts auf illegale Einreise.

shz.de von
15. Oktober 2016, 11:01 Uhr

Hamburg | Schlag gegen Einbrecher: Die Hamburger Polizei hat im Kampf gegen Einbruchskriminalität am Freitagabend bei einer Razzia in einem Kulturverein im Stadtteil Harburg neun Menschen festgenommen. Ermittlungen hätten ergeben, dass der Verein ein möglicher Anlaufpunkt für Einbrecher sei, teilte die Polizei am Samstag mit. 32 Menschen wurden durch knapp 70 Beamte der „Soko Castle“ überprüft, neun wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts vorläufig festgenommen.

<p>Vor dem Kulturverein tastet ein Polizist einen Verdächtigen ab.</p>
Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Vor dem Kulturverein tastet ein Polizist einen Verdächtigen ab.

„Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigen die Fallzahlen im Wohnungseinbruch erfahrungsgemäß an. Wir wissen, dass insbesondere reisende Straftäter nach Hamburg kommen, um hier Einbruchstaten zu begehen“, erklärte Polizeisprecher Timo Zill. „Dies werden wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterbinden“. Die Polizei habe mit dem Einsatz wieder ein deutliches Signal gesetzt, „dass es sich für diese Täter nicht lohnen soll, nach Hamburg zu kommen“.

Die „Soko Castle“ hatte im August 2015 ihre Arbeit aufgenommen. Es sei das Ziel der Abteilung, Hamburg für Einbrecher unattraktiv zu machen, hatte die Leiterin zum Start gesagt.

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