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Aktuelle Media-Analyse : Radiomarkt in Hamburg und SH weiter hart umkämpft

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Während in Schleswig-Holstein der private Sender R.SH weiter zulegen konnte, musste Radio Hamburg Einbußen hinnehmen.

shz.de von
erstellt am 11.Jul.2017 | 15:37 Uhr

Norderstedt/Hamburg | Im umkämpften Hamburger Radiomarkt hat es in der Spitze deutliche Veränderungen gegeben. Nach der jüngsten Media-Analyse legten die beiden öffentlich-rechtlichen Programm NDR 90,3 und NDR 2 beim Marktanteil kräftig zu, wie aus den am Dienstag von der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein veröffentlichten Daten (ma 2017 II) hervorgeht. Der private Sender Radio Hamburg büßte dagegen Anteile ein. Im Radiomarkt in Schleswig-Holstein hingegen hat der private Hörfunksender R.SH seine Spitzenposition ausgebaut. Allerdings haben auch die beiden öffentlich-rechtlichen Programme NDR 1 Welle Nord und NDR 2 ihre zweistelligen Marktanteile gesteigert.

Für private und öffentlich-rechtliche Sender sind die Media-Zahlen wichtig, weil davon unter anderem die Preise für Werbespots abhängen.

Je nach Betrachtungszeitraum fielen die Gewinne und Verluste in Hamburg unterschiedlich aus. Von Montag bis Freitag positionierte sich NDR 2 mit 18,3 Prozent Marktanteil (vorherige ma: 15,0 Prozent) als Spitzenreiter vor Radio Hamburg mit 17,4 Prozent (21,3). Dritter im Spitzentrio war NDR 90,3 mit 16,6 Prozent (15,7). Im Zeitraum von Montag bis Sonntag blieb Radio Hamburg zwar an der Spitze, gab aber von 23,6 Prozent auf 19,2 Prozent Marktanteil nach. Es folgten NDR 90,3 mit 18,6 Prozent (15,8) und NDR 2 mit 17,0 Prozent (14,3).

Die „gute Arbeit“ beider NDR-Programme habe sich gelohnt, resümierte NDR-Intendant Lutz Marmor. Alle NDR-Programme zusammen kämen in Hamburg auf einen Marktanteil von 47,9 Prozent, ein Vorsprung von 5,6 Prozentpunkten vor der privaten Konkurrenz.

In Schleswig-Holstein legte der Marktanteil von R.SH von Montag bis Freitag von 25,3 Prozent auf 27,7 Prozent zu. Auch im Auswertungszeitraum Montag bis Sonntag verbuchte der Sender einen leichten Zugewinn. Deutliches Wachstum verzeichnete auch NDR Welle Nord - und zwar auf 16,8 Prozent (vorherige ma: 15,0) von Montag bis Freitag und auf 15,5 Prozent (13,8 Prozent) von Montag bis Sonntag. NDR 2 hielt sich in beiden Auswertungszeiträumen stabil - bei 16,5 Prozent beziehungsweise 15,8 Prozent. Alle übrigen Radiosender blieben in den Auswertungszeiträumen im einstelligen Bereich.

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