Hamburg-Bramfeld : Prozessauftakt: Iraner gesteht Tötung seiner Lebensgefährtin

Ein 43-Jähriger steht vor Gericht. Er soll eine 32-Jährige mit einem Messer angegriffen und stranguliert haben.

shz.de von
12. Juni 2018, 13:02 Uhr

Hamburg | Zum Auftakt des Prozesses um die Tötung einer 32-Jährigen in Hamburg-Bramfeld hat deren Lebensgefährte ein Geständnis abgelegt. In einer Erklärung, die seine Anwältin am Dienstag verlas, bekundete der 43-Jährige tiefe Reue. „Ich bin erschrocken über mich selbst und hoffe, dass meine Frau in Frieden ruht“, sagte der aus dem Iran stammende Angeklagte demnach.

Laut Anklage soll er am 14. Dezember 2017 der Frau nach einem Streit in Gegenwart der einjährigen Tochter ein fast zwei Kilo schweres Stövchen auf den Kopf geschlagen haben. Dann soll er ihr mit einem Messer 25 Schnitt- und Stichwunden im Kopfbereich zugefügt und sie schließlich mit einem Schal stranguliert haben. Die Iranerin starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

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