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Deckname „Siyar“ : Prozessauftakt gegen mutmaßliches PKK-Mitglied in Hamburg

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Der Angeklagte wurde in Schweden festgenommen und nach Deutschland überführt. Er soll als Kader gearbeitet haben.

Hamburg | Vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Hamburg hat am Freitag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Funktionär der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) begonnen. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 36-Jährigen vor, unter dem Decknamen „Siyar“ von März 2013 bis August 2014 als hauptamtlicher Kader für die verbotene kurdische Arbeiterpartei (PKK) in Deutschland tätig gewesen zu sein. Er soll mehrere Gebiete in der Bundesrepublik geleitet und in unmittelbarem Kontakt zu der in Belgien ansässigen Europaführung der PKK gestanden haben.

Der Angeklagte wurde im April 2016 in Schweden festgenommen und fast drei Monate später nach Deutschland überstellt.

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erstellt am 17.Feb.2017 | 11:06 Uhr

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