Deckname „Siyar“ : Prozessauftakt gegen mutmaßliches PKK-Mitglied in Hamburg

Der Angeklagte wurde in Schweden festgenommen und nach Deutschland überführt. Er soll als Kader gearbeitet haben.

shz.de von
17. Februar 2017, 11:06 Uhr

Hamburg | Vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Hamburg hat am Freitag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Funktionär der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) begonnen. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 36-Jährigen vor, unter dem Decknamen „Siyar“ von März 2013 bis August 2014 als hauptamtlicher Kader für die verbotene kurdische Arbeiterpartei (PKK) in Deutschland tätig gewesen zu sein. Er soll mehrere Gebiete in der Bundesrepublik geleitet und in unmittelbarem Kontakt zu der in Belgien ansässigen Europaführung der PKK gestanden haben.

Der Angeklagte wurde im April 2016 in Schweden festgenommen und fast drei Monate später nach Deutschland überstellt.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen