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Hamburg : Polizeihund „Irgun“ stellt Einbrecher in Arztpraxis

vom
Aus der Onlineredaktion

Weil der Mann die Praxis nicht verlassen wollte, kam „Irgun“ zum Einsatz. Er fand den Mann vor aufgebrochenen Schubladen.

shz.de von
erstellt am 04.Feb.2016 | 11:15 Uhr

Hamburg | Erfolg für die Polizei in Hamburg - und für ihren tierischen Begleiter: Polizeihund „Irgun“ hat in einer Arztpraxis in der Hamburger Neustadt einen 46-jährigen Einbrecher gestellt. Das Einbruchsdezernat der Region Mitte hat die Ermittlungen übernommen.

Zivilfahnder hatten einen 46-jährigen Mann dabei beobachtet, wie er durch die Straßen der Neustadt ging und in Eingangsbereiche von Geschäften schaute. Im Thielbek hörten die Beamten laut Polizei dann Knackgeräusche und konnten sehen, wie der Tatverdächtige in einer Arztpraxis verschwand. Die Beamten forderten Verstärkung an. Zehn Beamte umstellten schließlich das Gebäude.

Trotz mehrmaliger Ansprache kam der Mann nicht aus der Arztpraxis heraus. Deswegen kam Diensthund „Irgun“ zum Einsatz. Der Hund stellte den Einbrecher vor aufgebrochenen Schubladen. Laut Polizei habe der 46-Jährige versucht, nach dem Hund zu schlagen. Er wurde daraufhin zweimal in den Arm gebissen.

Die Beamten nahmen den Einbrecher vorläufig fest. Der Mann hatte Einbruchswerkzeuge wie Taschenlampe, Schraubendreher und Kuhfuß bei sich, die die Beamten sicherstellten.

Ein Arzt begutachtete die Bissverletzung. Es handelt sich nach Angaben der Polizei um eine leichte Verletzung. Beamte des Kriminaldauerdienstes führten den wohnungslosen Tatverdächtigen dem Haftrichter zu, der einen Haftbefehl erließ.

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