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Hamburger Messerangreifer : Polizei will nach Barmbeker Bluttat noch mehr als 100 Zeugen befragen

vom

Nach der Messer-Attacke von Barmbek laufen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren. Doch noch sind viele Fragen offen.

Nach der Sondersitzung des Innenausschusses der Hamburger Bürgerschaft zur Barmbeker Messerattacke ist deutlich geworden, dass die Ermittlungen noch erhebliche Zeit andauern werden.

Ein abgelehnter Asylbewerber hatte sich am 28. Juli im Stadtteil Barmbek in einem Supermarkt mit einem Küchenmesser bewaffnet und danach plötzlich auf Menschen eingestochen. Ein 50-Jähriger starb. Sieben weitere Menschen wurden verletzt.

Allein 100 Zeugen seien noch zu vernehmen, teilte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer mit. Auch die Überprüfung von rund 400 Altfällen, die möglicherweise radikal seien, werde mehrere Monate in Anspruch nehmen. 

Die Ermittlungen zum Fall leitet die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Der Palästinenser war mehreren Behörden sowohl als psychisch labil als auch zeitweise radikalisiert aufgefallen.

Inhaltlich brachte die Ausschusssitzung am Mittwoch, die fast vier Stunden dauerte, kaum neue Informationen. Innensenator Andy Grote teilte mit, dass von den elf festgestellten gefährlichen Islamisten in Hamburg vier in Haft seien. Sieben hielten sich nicht mehr in der Stadt und vermutlich auch nicht mehr im Land auf.

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erstellt am 10.Aug.2017 | 08:22 Uhr

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