Zeugen gesucht : Polizei sucht mit Foto nach mutmaßlichem G20-Randalierer

Der G20-Gipfel war von massiven Ausschreitungen überschattet gewesen. Unzählige Ermittlungsverfahren laufen bis heute.

Der G20-Gipfel war von massiven Ausschreitungen überschattet gewesen. Unzählige Ermittlungsverfahren laufen bis heute.

Der Mann wird seit Juli 2017 wegen besonders schwerem Landfriedensbruchs gesucht.

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13. Januar 2020, 18:49 Uhr

Hamburg | Mehr als zweieinhalb Jahre nach den schweren Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel 2017 in Hamburg hat die Polizei erneut ein Fahndungsfoto eines mutmaßlichen Randalierers veröffentlicht. Der bislang unbekannte Mann werde verdächtigt, Polizisten in der Nähe der Sternschanze unter anderem mit Stein- und Flaschenwürfen attackiert zu haben. Es gehe um einen besonders schweren Fall des Landfriedensbruchs.

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Da der Mann trotz der Ermittlungen des Landeskriminalamts bislang nicht identifiziert werden konnte, hofft die Polizei nun auf Zeugenhinweise. Auf dem nachts aufgenommenen Foto trägt der eher junge Mann eine schwarze Mütze, ein beigefarbenes T-Shirt, eine schwarze Stoffhose und schwarze Turnschuhe mit einer weißen Sohle.

Mehr als zwölf Millionen Euro Sachschaden beim G20-Gipfel 2017

Beim G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg waren die Proteste gegen die Veranstaltung im Schanzenviertel und in Altona eskaliert. Zahlreiche Autos wurden beschädigt, viele Geschäfte zerstört. Eine Bankfiliale brannte aus. Die Innenbehörde schätzte den entstandenen Sachschaden auf mehr als zwölf Millionen Euro. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr vom Juli wurden 797 Polizeibeamte bei dem Einsatz verletzt.

Die Sicherheitskosten für den G20-Gipfel in Hamburg beliefen sich nach Senatsangaben auf 64,7 Millionen Euro.

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