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Große Freiheit zu Silvester : Polizei fahndet mit weiteren Fotos nach Sextätern von Hamburg

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In Hamburg wird weiter nach den Männern gesucht, die massenweise junge Frauen belästigt haben. Einer wurde von zwei Opfern auf Fotos erkannt.

shz.de von
erstellt am 26.Jan.2016 | 14:22 Uhr

Hamburg | Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Hamburg fahnden nach einem Mann, der im Verdacht steht, aus einer Gruppe heraus zwei 20-jährige Frauen sexuell genötigt zu haben. Die Ermittlungen führt eine eigens eingesetzte Ermittlungsgruppe im Landeskriminalamt.

Nach den sexuellen Übergriffen an Silvester in Hamburg sind nach Polizeiangaben 218 Strafanzeigen eingegangen. 351 Frauen hätten sich als Opfer gemeldet. Viele beschrieben die Täter als Ausländer. Es gab bislang aber erst eine Festnahme.

Die Opfer hatten auf einer Übersichtsaufnahme aus der Großen Freiheit einen Mann als Täter erkannt. Die bisherigen Ermittlungen des Landeskriminalamtes haben jedoch bislang nicht zur Identifizierung des Tatverdächtigen geführt.

Dieser Mann wurde von zwei Frauen erkannt: Er soll sie in der Neujahrsnacht sexuell belästigt haben.

Dieser Mann wurde von zwei Frauen erkannt: Er soll sie in der Neujahrsnacht sexuell belästigt haben.

Foto: Polizei

Die Kriminalbeamten regten bei der Staatsanwaltschaft Hamburg eine Öffentlichkeitsfahndung an. Mit Hilfe der Bilder soll die Identität des Tatverdächtigen ermittelt werden. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt unter der Rufnummer 040-4286-56789 entgegen.

Laut Polizei wurden erste mutmaßliche Täter festgenommen. Ein wegen sexueller Nötigung festgenommener, aber wieder freigelassener Afghane gilt für die Hamburger Ermittler weiterhin als Tatverdächtiger. Bei dem Termin vor dem Haftrichter habe die Zeugenaussage einer Frau aus Schleswig-Holstein nicht ausgereicht, einen dringenden Tatverdacht gegen den Beschuldigten zu begründen und ihn eindeutig zu identifizieren, erläuterte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Nana Frombach, am Freitag.

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