zur Navigation springen

Nach Unfall in Barmbek-Nord : Polizei ermittelt: Betrunkener soll Auto mit Absicht auf Gegenspur gelenkt haben

vom
Aus der Onlineredaktion

In dem Fahrzeug saßen die Lebensgefährtin und deren Tochter. Gerade noch konnte ein Frontalzusammenstoß verhindert werden.

shz.de von
erstellt am 08.Jun.2016 | 15:43 Uhr

Hamburg | Nach einem Verkehrsunfall ermittelt die Hamburger Polizei gegen einen 53 Jahre alten Autofahrer wegen versuchten Totschlags. Dem Mann werde vorgeworfen, den Unfall am Sonntagabend mutwillig verursacht zu haben, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Das Amtsgericht habe einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Trunkenheit im Straßenverkehr erlassen worden. Zum Motiv wurde nichts mitgeteilt.

Bei dem Unfall waren der 53-Jährige selbst, seine 31 Jahre alte Lebensgefährtin und deren sechsjähriges Kind verletzt worden. Der alkoholisierte Fahrer habe seinen Wagen in Barmbek-Nord bewusst auf die Gegenspur in einen Kleinwagen lenken wollen. Die Frau auf dem Beifahrersitz habe gerade noch ins Lenkrad greifen und den Frontalzusammenstoß verhindern können. Das Auto der Familie prallte gegen eine Brückenmauer. Die Feuerwehr musste den 53-Jährigen mit hydraulischem Gerät aus dem Fahrzeugwrack befreien und alle drei Insassen ins Krankenhaus bringen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert