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Germanwings : Pilotenstreik: Flugzeuge blieben in Hamburg am Boden

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Sand im Getriebe - mehr nicht. Viele Passagiere kamen gar nicht erst zum Flughafen Hamburg.

Hamburg | Die Piloten der Lufthansa-Tochter Germanwings haben am Donnerstag ab mittags gestreikt und damit auch am Hamburger Flughafen Sand in das Getriebe gestreut. Verteilt über den Nachmittag und Abend wurden 17 Abflüge und 17 Ankünfte von Germanwings-Flugzeugen gestrichen, teilte eine Sprecherin des Flughafens mit. Betroffen waren zum Beispiel Verbindungen nach Stuttgart, Köln/Bonn, Düsseldorf, Nürnberg, Dresden oder im Ausland Amsterdam und Wien.

Damit konnten mehr als die Hälfte der geplanten Germanwings-Flüge ab Hamburg nach 12.00 Uhr nicht starten. Die Passagiere wussten jedoch frühzeitig Bescheid und kamen gar nicht erst zum Flughafen. Der Betrieb in den Terminals war nicht anders als an anderen Tagen. Bei 250 Abflügen täglich ab Hamburg machten die ausgefallenen Flüge auch nur einen geringen Anteil am gesamten Verkehrsaufkommen aus, sagte die Sprecherin.

In dem Tarifkonflikt geht es um die Übergangsrenten für 5400 Piloten und Co-Piloten der Fluggesellschaften Lufthansa, Lufthansa-Cargo und Germanwings. Die Lufthansa hat die bisherigen Regeln zum Jahresende 2013 gekündigt. Sie will erreichen, dass die Piloten frühestens mit 60 - bislang 55 - Jahren in den bezahlten Vorruhestand gehen können.

Die Gewerkschaft erklärte, Lufthansa habe alle Kompromissvorschläge nicht aufgegriffen und mauere weiter. Deswegen müssten sich die Kunden in der nächsten Zeit auf weitere Streiks einstellen. Der aktuelle Ausstand sollte bis Mitternacht dauern. Lufthansa warf der Gewerkschaft vor, der Streikaufruf richte sich gezielt gegen Familien. In dieser Wochen gehen die Herbstferien in Nordrhein-Westfalen und Thüringen zu Ende. Viele Familien seien auf dem Weg nach Hause

 

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erstellt am 16.Okt.2014 | 07:01 Uhr

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