„Blutarmut der Einhufer“ : Pferdeseuche in Hamburg - Zwei Tiere tot

In Hamburg haben sich zwei Pferde an der Seuche EIA angesteckt. Das Amt hat einen Sperrbezirk eingerichtet.

shz.de von
30. Juni 2017, 11:44 Uhr

Hamburg | In Hamburg haben sich zwei Pferde mit einer tödlichen Pferdeseuche infiziert. Sie mussten von einem Amtstierarzt eingeschläfert werden. Bei der Seuche handelt es sich um die ansteckende Blutarmut der Einhufer (EIA), wie das Bezirksamt Altona mitteilte. Für Menschen ist der Virus, der von Bremsen und Stechfliegen übertragen wird, nicht gefährlich. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Ein Sprecher des Bezirksamts sagte am Freitag, dass bei einem dritten Tier der Verdacht auf eine Erkrankung bestehe. Das Ergebnis der Blutprobe war zunächst nicht bekannt. Rund um die Ställe der erkrankten Pferde in Hamburg-Osdorf hat das Amt Sperrbezirke eingerichtet. Für alle gefährdeten Tiere innerhalb der Sperrzone, zu denen auch Esel und Maultiere zählen, hat das Veterinäramt Bluttests angeordnet. Sie dürfen die Ställe nur mit Sondergenehmigungen verlassen.

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