Skandal in Hamburg : Opferverbände wollen nicht mit einem Nazi-Profiteur unter einem Dach „wohnen“

Avatar_shz von 26. Februar 2021, 17:36 Uhr

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Am Rande des Lohseparks in der Hafencity soll ein Dokumentationszentrum entstehen, in dem an die Deportation von mindestens 7.692 Juden, Sinti und Roma erinnert wird. Der siebenstöckige Bau wird mit Backsteinen verklinkert. Der Sockel mit dem Dokumentationszentrum im Erdgeschoss setzt sich farblich ab und erhält eine große Glasfront.
Am Rande des Lohseparks in der Hafencity soll ein Dokumentationszentrum entstehen, in dem an die Deportation von mindestens 7.692 Juden, Sinti und Roma erinnert wird. Der siebenstöckige Bau wird mit Backsteinen verklinkert. Der Sockel mit dem Dokumentationszentrum im Erdgeschoss setzt sich farblich ab und erhält eine große Glasfront.

Ein Gedenkort für Nazi-Opfer und eine Firma mit Nazi-Vergangenheit in einem Haus? Geht das? Das sagen die Beteiligten.

Hamburg | 15 Jahre lang haben Opferverbände für ein Dokumentationszentrum am Hannoverschen Bahnhof in der Hafencity gekämpft. Auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs soll an mindestens 8000 Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland erinnert werden, die zwischen 1940 und 1945 vor hier aus deportiert wurden. Weiterlesen Neues Dokumentationszentrum ...

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