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„Jennifer: Sehnsucht nach was Besseres“ : Olli Dittrich als gemeiner Friseur: So sieht's aus

vom
Aus der Onlineredaktion

Aus Dittsche wird Dietmar: In der neuen NDR-Comedy „Jennifer: Sehnsucht nach was Besseres“ wirft sich Olli Dittrich in grelle Schale.

shz.de von
erstellt am 02.Dez.2015 | 16:13 Uhr

Hamburg | Olli Dittrich, der aktuell vor allem als Franz Beckenbauers fiktives Double „Schorsch Aigner“ umhertrollt, hat eine neue Comedy-Rolle: Dietmar. Dieser hat den Friseursalon „Hair & Care“ von seinem Lebenspartner geerbt, der an einem Fönkabel starb. Dietmar ist durch das Unglück Chef und Friseur wider Willen – und das ohne jegliches Talent. Mit der ungeheuren Last auf den Schultern lässt der Burnout gewiss nicht lang auf sich warten. Um den Anti-Boss im neuen NDR-Mehrteiler „Jennifer: Sehnsucht nach was Besseres“ glaubhaft verkörpern zu können, durchlief Dittrich eine ungewohnte Maske: Mit Dreitagebart, Ganztags-Porno-Brille, greller 70er-Kluft und blonden Strähnchen hat man den Dittsche-Mimen noch nie gesehen.

Auf zu neuen Witzen: Am 23. Dezember geht Olli Dittrichs neue Serien-Figur an den Start. Fans von „Frühstück bei Stefanie“ und „Dittsche“ werden sich in der neuen Umgebung schnell zu Hause fühlen.

 

Foto: NDR

In Dietmars Friseursalon „Hair & Care“ in Norderstedt arbeitet die Hilfsfriseurin und „Make-up-Artistin“ Jennifer (ausgesprochen mit weichem J). Jennifer hat wegen Prüfungsangst ihren nächsten Versuch bei der Gesellenprüfung auf unbestimmte Zeit geparkt. Das ändert aber nichts an ihrem Lebensoptimismus und ihrer Unternehmungslust. Kurz vor 30 träumt die Frau im kurzen Jeans-Rock (gespielt von Katrin Ingendoh) von beruflicher Anerkennung, dem Erreichen des „Solar-Scheins“ und insgesamt von einem Leben auf der Überholspur. Vielleicht auch als Spielerfrau, aber nicht ohne Freundin Melli (links im Bild), mit der es schon mal schwierig werden kann. Bevor sie sich auf den nächsten Kerl stürzt, legt sie sich nach einem Youtube-Workshop erstmal den Beruf der „Haarverlängererin“ zu.

Foto: NDR

Widerspenstisch wie kaputte Haare und Flausen sind auch Jennifers größte Gegenspieler: Das wirklich wahre Leben und ihr neuer Chef Dietmar. Man gut, es gibt Oma Margret (Doris Kunstmann). Sie ist eine Jenni-Versteherin und ein echtes Vorbild für die Hauptfigur. Oma durchlief selbst ihn ihrem Leben so manche Wirrung. Mit ihrem Imbiss, der „Futterluke“, hat sie den Ruheort für ihre wilden Gedanken gefunden. Und da ist er dann wieder, der kulinarische Versammlungspunkt, der „Ditsche“ und „Frühstück bei Stefanie“ so erfolgtreich machte. Die beste Stimmung auf Partys herrscht doch immer in der Küche.

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Foto: NDR
 

Bewährtes Muster bei dem „Dittsche + Stefanie = Jennifer“-Projekt ist auch die Vorort-Atmosphäre und die übersteigerte Rückständigkeit der Charaktere. Kein Wunder: Es sind die Macher der NDR-Hörfunk-Comedy „Frühstück bei Stefanie“, Andreas Altenburg und Harald Wehmeier (früher kreativer Kopf von Stenkelfeld), die „Jennifer“ träumen lassen. Regisseur ist der gebürtige Kieler Lars Jessen, der in Dithmarschen aufwuchs.

Wie wandlungsfähig Olli Dittrich ist, hat er auch schon im vergangenen Jahr bewiesen: Am 27. Dezember 2014 ging „Das Talkgespräch“ auf Sendung. In allen Rollen: Olli Dittrich.

Verwandlungskünstler Olli Dittrich als Polit-Journalist Hauke Roche-Baron,  Außenreporter Sandro Zahlemann, Schlagersängerin Trixie Dörfel, Abenteurer Andreas Baesecke und der Shootingstar einer neuen deutschen Singer- und Songwriter-Generation: Platzhirsch.
Verwandlungskünstler Olli Dittrich als Polit-Journalist Hauke Roche-Baron,  Außenreporter Sandro Zahlemann, Schlagersängerin Trixie Dörfel, Abenteurer Andreas Baesecke und der Shootingstar einer neuen deutschen Singer- und Songwriter-Generation: Platzhirsch. Foto: dpa
Sendetermine im NDR:

Mittwoch, 23. Dezember ab 22.25 Uhr Folge 1 und 2

Samstag, 26. Dezember 22.35 Uhr Folge 3
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