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Behörden, Schulen, Hochschulen : Öffentlicher Dienst: Beschäftigte streiken am Donnerstag in Hamburg

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Die Bürger müssen sich auf Beeinträchtigungen einstellen. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Geld.

Hamburg | Eine Woche nach dem ersten Warnstreik in der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst in Hamburg müssen sich die Bürger erneut auf Beeinträchtigungen einstellen. Diesmal haben die Gewerkschaften für Donnerstag nicht nur die Tarifbeschäftigten an den Schulen, sondern gleich alle rund 28.000 Landesbeschäftigten des öffentlichen Diensts aufgefordert, die Arbeit einen Tag lang ruhen zu lassen. Betroffen seien Schulen, Hochschulen, Bezirksämter, Behörden und Landesbetriebe. Damit soll der Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde der Länder erhöht werden.

Mehrere hundert Menschen versammelten sich um 9 Uhr am Domplatz in der Innenstadt, um von dort zum Hamburger Gewerkschaftshaus zu ziehen. Dort war eine Abschlusskundgebung unter anderem mit Hamburgs GdP-Chef Gerhard Kirsch vorgesehen.

Die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde ist vom 16. bis 18. Februar in Potsdam geplant. Die Gewerkschaften verlangen für die Beschäftigten unter anderem sechs Prozent mehr Geld.

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erstellt am 09.Feb.2017 | 10:02 Uhr

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