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Anstoss - Die HSV-Kolumne : Nur Lasogga reicht nicht: Im Sturm steckt der Wurm

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Wie stark spielt der HSV in dieser Saison in der Offensive? Lars Zimmermann hat dazu eine Meinung.

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Schon vor dem ersten Bundesliga-Spieltag dürfte klar sein, dass der HSV nicht im Sturm durch die Liga fegt. Dafür fehlt es in vorderster Front an Masse und an Klasse. Der Sturm könnte trotz der endgültigen Lasogga-Verpflichtung zur Problemzone werden. Lasogga hat in der vergangenen Saison zwar bewiesen, dass er das Zeug zum Torjäger hat. Allerdings wurde schon damals und auch in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit deutlich, dass der frühere Berliner extrem verletzungsanfällig ist. Für 30 oder mehr Spiele kann der HSV ihn nicht einplanen. Das ist fatal, weil es für ihn keinen gleichwertigen Ersatz gibt.

Rudnevs wurde in der vergangenen Saison schon leihweise nach Hannover abgeschoben und ist nur wieder da, weil 96 die geforderte Ablösesumme nicht zahlen wollte. Seine Bundesligatauglichkeit ist fraglich.

Der dritte Stürmer Zoua hat alle Zweifel längst ausgeräumt. Der Afrikaner hat durch stümperhafte Auftritte mehr als einmal bewiesen, dass er in der ersten Liga nichts verloren hat. Deshalb hätten sich die Hamburger den Ostzrolek-Kauf sparen sollen. Denn einen weiteren Stürmer braucht der HSV dringender als einen Linksverteidiger. Allerdings wäre ein geeigneter Kandidat für die Offensive auch für drei Millionen Euro nur schwer zu bekommen.

Deshalb bleibt den Rothosen vorerst nur die Rückbesinnung auf einen Ex-Coach. Huub Stevens weiß schließlich ganz genau, wie man erfolgreich ist: Die Null muss stehen.

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