140 Uhren haben Störungen : Nicht alle Hamburger Uhren ticken richtig

Die CDU in der Hamburgischen Bürgerschaft hält Störungen an öffentlichen Uhren für ein Ärgernis.

Die CDU in der Hamburgischen Bürgerschaft hält Störungen an öffentlichen Uhren für ein Ärgernis.

Beim Blick auf so manche öffentliche Uhr in Hamburg scheint die Zeit still zu stehen – die Zeiger bewegen sich nicht.

shz.de von
24. November 2018, 10:42 Uhr

Hamburg | Längst nicht alle Uhren auf Hamburgs Straßen und Bahnhöfen ticken richtig. Mehr als 140 Störungen zählten die Verkehrsbetriebe und das Werbeunternehmen Ströer bereits in diesem Jahr. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Dennis Thering und Karl-Heinz Warnholz hervor.

Demnach listete die Hochbahn 45 Ausfälle von Uhren auf U-Bahnhöfen auf. 90 Fälle von Störungen meldete die Firma Ströer, die seit 2009 in Hamburg für die Zeitanzeiger auf Straßen und Plätzen zuständig ist. Auch an mehreren Busbahnhöfen blieben Uhren stehen.

Auch im Verantwortungsbereich der Deutschen Bahn blieben einige der rund 1000 Uhren auf S- und Fernbahnhöfen stehen. Dies werde aber nicht detailliert erfasst, hieß es. Länger dauernde Ausfälle seien nicht bekannt. Die Bahn prüft ihre Uhren nach eigenen Angaben einmal wöchentlich bei Begehungen der Stationen. Störungen an Standard-Uhren würden innerhalb von 48 Stunden behoben. Länger dauert es, wenn eine sogenannte Schmuckuhr wie zum Beispiel am Dammtorbahnhof die falsche Zeit anzeigt. Dann muss die Bahn erst eine Fachfirma beauftragen.

Die Zeitanzeigen stellen nach Ansicht der CDU-Fraktion eine wichtige Orientierungshilfe für Reisende und Touristen dar, nicht jeder habe ein Handy oder eine Armbanduhr. „Defekte oder falsch gehende öffentliche Uhren sind daher ein möglichst zu vermeidendes Ärgernis und können zu erheblicher Verwirrung führen“, erklärten Thering und Warnholz.

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