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Versteigerung in Hamburg : Neue Schätze von Helmut Schmidt kommen unter den Hammer

vom

Hochwertige Geschenke von Staatsoberhäuptern, aber auch kleinere Objekte aus dem Nachlass des Altkanzlers werden am 30. September versteigert.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2017 | 17:36 Uhr

Hamburg | In Hamburg sollen Ende September erneut Gegenstände aus dem persönlichen Besitz des gestorbenen Altkanzlers Helmut Schmidt versteigert werden. Die Objekte stammten aus dem Nachlass von Schmidts letzter Lebensgefährtin Ruth Loah, sagte der Chef des Auktionshauses Stahl, Michael Kerle, am Montag. Bei einem Großteil der Objekte handele es sich um Geschenke, die Schmidt von Staatsoberhäuptern oder auf Reisen überreicht bekommen und später an Loah weitergegeben habe. Zuvor hatte die „Hamburger Morgenpost“ darüber berichtet.

Unter den Objekten ist nach Angaben des Auktionshauses eine Schatulle aus Sterlingsilber, die Schmidt vermutlich 1978 beim Besuch von Königin Elisabeth II. überreicht wurde. Das Startgebot dafür liegt bei 3500 Euro. Zu den weiteren Höhepunkten der Auktion am 30. September gehören laut Kerle eine Silberschatulle, die der ehemalige jugoslawische Staatschef Josip Tito 1974 Schmidt überreichte, sowie eine Medaille aus 24-karätigem Gelbgold. Diese sei dem SPD-Politiker während eines Besuchs im US-Bundesstaat Philadelphia anlässlich der 200-Jahr-Feier der USA übergeben worden.

Neben teureren Exponaten sollen laut Auktionshaus auch kleinere Objekte unter den Hammer kommen. Das Startgebot liege dann jeweils bei 50 Euro. Erst im April waren im Auktionshaus Stahl Gemälde und kleinere Besitztümer Schmidts für insgesamt 37.650 Euro versteigert worden. Die Auktion Ende September soll das letzte Mal sein, dass Stücke aus Loahs Nachlass zur Versteigerung angeboten werden.

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