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Protest im Kölner Dom : Nackt auf dem Altar: Ex-Femen-Aktivistin zieht Revision zurück

vom

Während der Weihnachtsmesse 2013 entblößte sie sich vor Kardinal Meisner. Jetzt akzeptiert die Aktivistin ihre Strafe.

Köln/Hamburg | Eine ehemalige Femen-Aktivistin aus Hamburg, die während einer Weihnachtsmesse 2013 halbnackt auf den Altar des Kölner Doms gesprungen war, hat ihre Revision gegen ihre Verurteilung zurückgezogen. „Das Urteil ist rechtskräftig“, sagte Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn am Donnerstag und bestätigte damit eine Meldung der „Kölnischen Rundschau“. Das Landgericht Köln hatte die junge Frau im Juni zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt.

Bereits im Dezember war die 22-Jährige in erster Instanz zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt worden, aufgrund geänderter Einkommensverhältnisse fiel die Strafe in der Berufung geringer aus.

Die Aktivistin hatte während einer Messe am Ersten Weihnachtstag 2013 im Beisein von Kardinal Joachim Meisner Parolen gerufen - nur mit einem Slip bekleidet und der Aufschrift „I am god“ (Ich bin Gott) auf dem Oberkörper. Sie wollte damit nach eigenen Angaben gegen die Stellung der Frau in der katholischen Kirche und gegen Meisners Einstellung zur Abtreibung protestieren.

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erstellt am 27.Aug.2015 | 10:08 Uhr

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