Tat in Hamburg-Lohbrügge : Nachbarin mit Schaufel erschlagen – Urteil erwartet

Den vier Angeklagten wird vorgeworfen, die 65-Jährige im Oktober 2017 so schwer verletzt zu haben, dass sie starb.

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13. Juli 2018, 06:48 Uhr

Hamburg | Im Prozess um die gemeinschaftliche Ermordung einer 65-Jährigen will das Landgericht Hamburg am Freitag (13.30 Uhr) sein Urteil verkünden. Die vier Angeklagten sollen am 11. Oktober 2017 bei einem Trinkgelage in einer Wohnung in Hamburg-Lohbrügge ihre wehrlose Nachbarin erschlagen haben. Sie hätten die Tat begangen, „um Aggressionen und Stress abzubauen“ und um ihrem Opfer „Schmerzen und Qualen zuzufügen“, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Vor der Tat sollen die Angeklagten viel Alkohol getrunken und Drogen konsumiert haben. Mit steigendem Alkoholpegel hätten die Aggressionen zugenommen. Eine 37-Jährige soll mit einer Schaufel auf die am Boden liegende ältere Frau eingeschlagen haben. Auch ihr 26 Jahre alter Partner, ihre 16-jährige Tochter und deren 19 Jahre alter Freund sollen sich an der Tat beteiligt haben. Um die Tochter, die zur Tatzeit erst 15 Jahre alt war, zu schützen, wurde die Öffentlichkeit vom Prozess ausgeschlossen. Zur Urteilsverkündung sind Zuschauer wieder zugelassen.

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